Schweiß verbindet

Sauerländer Wandergasthöfe starten neue Marke

Dreizehn mutige und kooperationswillige Gastronomen machen sich auf, im neu erstarkten
Wandermarkt von nun an ganz vorn mitzuspielen. Besonders die schmucken, familiengeführten
und typischen Gasthöfe des riesigen Areals sollten als Flaggschiffe der neu belebten Wander-
szenerie zu gastlichen Aushängeschildern werden.

Es konnte also von vornherein nicht jedes Haus gemeint sein, aber die junge Gruppe bietet eine
echte Plattform für alle diejenigen, die das Wandern und den modernen Wandergast ernst
nehmen. Dazu muss die Bereitschaft kommen, sich umfangreichen Kriterien zu unterwerfen, sich
neutral prüfen zu lassen und der Wille zur Kooperation mit Gleichgesinnten.
 

„Die Kriterien sind das Wichtigste!",

so Tourismusreferent Hubertus Winterberg der IHK Arnsberg, der tat-
kräftig mit ins Rad packte und auf bewährte Art dem sich erst findend-
en „Trüppchen" seinen ernsten Stempel an Vorgaben als Leitlinie auf-
zeigte und mitentwickelte.

Auf der Grundlage der Empfehlungen für wandergerechte Gastronomie
zum einen und der eher atmosphärisch als rational angelegten atmosphärisch als rational angelegten Betriebsattraktivierungsdiskussion der Touristikzentrale zum anderen, entwickelten die Pioniere einen anspruchsvollen Katalog für sich selbst.

Dieser enthält neben den Kriterien als Garanten für besonders wandergerechte Häuser vor
allem auch ein Vermarktungskonzept. Zuerst und grundsätzlich wird jedoch geschaut, dass
beispielsweise neben einer schönen Lage im Grünen oder innerhalb der Dörfer vor allem das Er-
scheinungsbild innen und außen, Küche und Wanderpflegung, wanderkundiges Personal sowie wanderspezifische Einrichtungen, Angebote und Informationen in ziemlicher Tiefe vorhanden
sind. Dabei haben beispielsweise Punkte wie „Regionale Küche mit heimischen Produkten" oder
ein „Trockenraum für nasse Klamotten" einen besonderen Stellenwert. Doch die Liste ist lang.

 

Mit familiärer und ungezwungener Gasthofgemütlichkeit als wieder neu
zu belebendem Kulturgut im mittleren Sterne Segment will man nach
vorne. Dabei baut das Team auf die inzwischen sprichwörtliche gute
Zusammenarbeit mit dem SGV, dem Hotel und Gaststättenverband,der
Touristikzentrale und weiteren Partnern.

„Mr. Rothaarsteig" Thomas Weber dazu: „Zunächst ging es mir nur
darum, mit unseren vom Steig entfernten Betrieben eine eigene Chance
zu suchen. Dass daraus so schnell eine sauerlandweite prima Gruppe werden würde, die auch viel Symbolkraft an Verjüngung entwickelt, habe ich zuerst nicht für möglich gehalten.
Also wandern wir in den Köpfen und real aufeinander zu und zeigen wir den Gästen, wo man
nach dem Glück im Grünen herzhaft schmausen und wunderbar schlummern kann!"

 
Die Sauerländer Wandergasthöfe im Internet
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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